Der Projekt- und Presserückblick auf das postpoetry.NRW-Jahr 2015-2016 liegt vor.
73 Schmökerseiten!
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Mittwoch, 1. Juni 2016
Dienstag, 31. Mai 2016
Neue Ausgabe der Zeitschrift "Am Erker" erscheint in drei Wochen
Darin u. a eine Rezension von Lyriker Rolf Birkholz zur Anthologie "postpoetry.NRW - Poesiebotschaften aus fünf Wettbewerbsjahren".
Die Publikation sei, heißt es dort, auch den Schulen empfohlen. "Denn in seiner Vielfalt, mit seinen Zugangstexten und im robusten Format ist der Band ein Lesebuch auch im besten schulischen Sinne."
Donnerstag, 12. Mai 2016
postpoetry.NRW Ausschreibung 2016
2016
Wettbewerb
2016 für Lyrikerinnen und Lyriker sowie
Nachwuchsautorinnen
und -autoren aus Nordrhein-Westfalen
Die Gesellschaft für Literatur in NRW sowie der Verband deutscher
Schriftsteller (VS NRW) loben 2016, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen
(MFKJKS), zum siebten Mal den Wettbewerb „postpoetry.NRW“ aus. Gefördert werden soll mit diesem
Wettbewerb die Lyrikszene des Landes und besonders die Zusammenarbeit von
erfahrenen Lyrikerinnen und Lyrikern mit Nachwuchsautorinnen und -autoren.
Bewerben können sich bis zum
15. August 2016
- Lyrikerinnen und Lyriker aus NRW
(Wohnsitz und/oder Geburtsort), die mindestens eine eigenständige
Buchveröffentlichung nachweisen können,
sowie
- Nachwuchsautorinnen und -autoren aus NRW
(Wohnsitz) im Alter von 15-23 Jahren
mit je drei unveröffentlichten
(auch nicht im Netz
veröffentlichten) Gedichten sowie einer Kurzbiografie/-bibliografie.
Langgedichte
sind nicht zugelassen. Die Texte sollten auf einem Postkartenformat Platz
finden können.
Eine
Wiederbewerbung von Preisträgerinnen und Preisträgern der vergangenen Jahre ist
erst nach drei Jahren erneut möglich.
Preise
werden vergeben in der
Kategorie
Lyrikerinnen und Lyriker des
Landes Nordrhein-Westfalen:
- 5 Geldpreise in Höhe von insgesamt 7.500
€
Mit der Auswahl eines
Gedichtes verbindet sich
- die Gestaltung und Veröffentlichung des
Textes als Lyrikpostkarte in hoher Auflage
- voraussichtlich eine honorierte Lesung
in den Regionen des Landes Anfang 2017.
und in der Kategorie
Nachwuchsautorinnen und
-autoren aus Nordrhein-Westfalen
- 5 Geldpreise in Höhe von insgesamt 1.500
€
- 1 zusätzlicher Publikumspreis für eine/n
der jungen Autorinnen oder Autoren in Höhe von 450 €. (Die Vergabe erfolgt
durch die Anwesenden der Preisverleihung.)
- jeweils ein Mentoring/ein Workshop mit
den erwachsenen Preisträgerinnen und Preisträgern
- Gestaltung und Veröffentlichung des
Gedichtes als Lyrikpostkarte in hoher Auflage
- voraussichtlich eine honorierte Lesung
in den Regionen des Landes Anfang 2017.
Verpflichtend ist
für die Preisträgerinnen und Preisträger
- die Teilnahme an einem gemeinsamen Workshop
- sowie die Anwesenheit bei der
Preisverleihung (voraussichtlich November 2016)
Die Urheberrechte für die
ausgewählten Gedichte bleiben bei den Autorinnen und Autoren, die sich jedoch
mit der Veröffentlichung des Textes auf den postpoetry-Postkarten
sowie seiner Verwendung für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation einverstanden
erklären.
Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Einsendung
Teilnehmende Lyrikerinnen
und Lyriker aus Nordrhein-Westfalen sowie
Nachwuchsautorinnen und
-autoren (Alter von 15-23 Jahren)
werden gebeten, ihre
Einsendung, bestehend aus
3 anonymisierten, unveröffentlichten
Gedichten (mit einem Kennwort versehen),
1 Kurzbiografie
(mit Geburtsjahr/Geburtsort und Kennwort)
der Postanschrift und Telefonnummer und
1 Veröffentlichungsliste
(falls vorhanden)
in einer E-Mail und
versehen mit dem
Betreff „postpoetry. -
Lyriker NRW“
oder
„postpoetry. - Nachwuchs
NRW“
bis zum 15. August 2016
an die E-Mail-Adresse
postpoetry@litweb.de
zu übersenden.
Mittwoch, 27. April 2016
Eva von der Dunk: "Poesieboteschafen lassen auf Fortsetzung hoffen"
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Eva von der Dunk, Autorin (Kunsthof Nordkirchen)
(c) Fotocollage: Martina Kiel
|
Poesiebotschaften
aus fünf Wettbewerbsjahren
lassen
auf Fortsetzung hoffen
Eva
von der Dunk
Seit
fünf Jahren (seit 2010) gibt es den Gedichtwettbewerb postpoetry.NRW. Zum einen will er den lyrischen Nachwuchs fördern,
zum anderen Lyriker und Lyrikerinnen unterstützen, ebenso wie die Lyrikszene
des Landes insgesamt. Bisher fand die Veröffentlichung der Preistexte auf
Postkarten statt. Die Qualität der in fünf Jahren entstandenen und prämierten
Texte hat die Gesellschaft für Literatur jetzt veranlasst diese gesammelt in
einem Buch zu präsentieren, gefördert und unterstützt vom Ministerium für
Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, der Kunststiftung
NRW, dem VS-NRW und herausgegeben
von Monika Littau.
Wenn
ich das Buch in die Hand nehme, lädt es mich jedes Mal wieder zum neugierigen
Schmökern ein. Ich treffe erfreut auf alte Bekannte und auf mir unbekannte
Autorinnen und Autoren.
Die
Aufmachung spricht mich an und lässt schon im Einband die Vielschichtigkeit
erkennen, die mich im Innern erwartet - eine angemessene und erfreuliche Widerspiegelung der Lyrik in und aus NRW.
Vielen Gedichte überlasse ich mich gern und folge den Spuren der
Lyrikkolleginnen und -kollegen.
Mittwoch, 6. April 2016
Willkommen Henrik Achten
Henrik
Achten, 25 Jahre alt, hat gerade in Leipzig seinen Bachelor of
Arts in Germanistik beendet und freut sich, nun für drei Monate bei der
Organisation, Recherche und Hintergrundarbeit von postpoetry.NRW mithelfen zu dürfen. Nachdem er 2010, im ersten Jahr
des Projekts, zu den Nachwuchspreisträgern gehörte, NRW dann allerdings für das
Studium Richtung Osten verließ, hat er über die
Jahre hinweg immer wieder einen oder auch zwei Blicke auf die folgenden
(Nachwuchs-) PreisträgerInnen geworfen und dabei festgestellt, dass postpoetry in vielerlei Hinsicht stetig
größer wurde. Darüber, wie das Projekt im Speziellen, aber auch der
Literaturbetrieb im Allgemeinen in dieser Hinsicht funktioniert, wird er sich
ab jetzt selbst ein Bild machen und hoffentlich einiges zu postpoetry beitragen können.
Dienstag, 5. April 2016
Die Vielfalt im Gedicht und die Vielfalt der Lesarten
Zur Anthologie „postpoetry.NRW – Poesiebotschaften aus fünf
Wettbewerbsjahren“, hrsg. von Monika Littau, Düsseldorf (Edition Virgines) 2015
Von Karin
Posth
Im Dezember 2015
erschien im Düsseldorfer Verlag „Edition Virgines“ die 180 Seiten starke
Anthologie „postpoetry.NRW - Poesiebotschaften aus fünf Wettbewerbsjahren“.
Versammelt sind in diesem Band die Preistexte des nordrhein-westfälischen
Wettbewerbs aus den Jahren 2010 bis 2014, ergänzt um einen sogenannten
„Zugang“, d. h. einem Auszug aus der Laudatio der jeweiligen Jury. Der Band
bietet auch weitere Texte der Autorinnen und Autoren sowie Kurzbiobibliografien
und Fotos.
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Hat nicht Michael
Krüger die Vielfalt im Gedicht gelobt und zugleich empfohlen, täglich Gedichte
zu lesen? An dieser vielfältigen Anthologie hätte er vermutlich seine Freude,
und die Herausgeberin Monika Littau scheint das tägliche Gedichtelesen offenbar
auch Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern ans Herz legen zu
wollen, denn sie nennt diese Sammlung „Ein Lesebuch“.
Das
Projekt postpoetry.NRW, getragen von der Gesellschaft für Literatur in NRW e.
V. und weiteren Partnern, zeichnet seit
2010 jährlich fünf Gedichte von Lyrikerinnen und Lyrikern aus sowie fünf Gedichte von
Nachwuchsautorinnen und -autoren (im Alter von 15 bis 21 Jahren). Der Wettbewerb will die Lyrikszene in NRW und die Zusammenarbeit von
erfahrenen Lyrikerinnen und Lyrikern mit Nachwuchsautorinnen und -autoren
fördern. Unterstützt wird postpoetry.NRW vom Kulturministerium des Landes (MFKJKS) und der Kunststiftung NRW. Einzureichen
sind von den Bewerbern drei anonymisierte, unveröffentlichte Gedichte. Über die Textauswahl entscheiden zwei Jurys. Durch die jährlich wechselnde
Zusammensetzung hat sich in diesem Projekt keine Monokultur breitmachen können.
Hier wird bewusst Vielfalt gepflegt, veröffentlicht, verbreitet und
unterstützt: Die ausgewählten Texte erscheinen als künstlerisch gestaltete Postkarten (Auflage
20.000), die Verfasser der Texte erhalten ein „ordentliches“ Preisgeld.
Jungautoren und ältere Erfahrene tauschen sich in einem Workshop aus und lesen anschließend im Tandem in NRW. Bei aller Vielfalt haben jedoch
Texte, die nicht postkartentauglich, d. h. zu lang sind, keine Chance im
Wettbewerb. Diesen Hinweis würde man sich übrigens in zukünftigen Ausschreibungen wünschen!
Aber zurück zur Anthologie, die die verschickte und oft
weit gereiste Postkartenpoesie aus fünf Jahren nun zwischen zwei Deckeln zu
sichern weiß: eine Entdeckungsreise durch die Sprache, durch Bilder, Klang und
Rhythmus, durch die Fülle der lyrischen Erscheinungsformen.
Freitag, 1. April 2016
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