Dienstag, 4. Februar 2014

Nächste Station von postpoetry.NRW: Dortmund

Am 14. Februar, 19.30 Uhr, ist postpoetry.NRW auf Einladung des Vereins für Literatur erneut in Dortmund zu Gast mit zwei der insgesamt zehn Preisträger: dem Lyriker und Krimiautor Walter Wehner (Iserlohn) und der Nachwuchsautorin Verena Kramer (Münster). Zusätzlich wird Elena Wüllner (Herten), die von der jungen Jury eine Belobigung erhielt, Texte lesen.

Walter Wehner (geb. 1949 in Werdohl/Westfalen) wuchs in Essen auf und lebt heute am Rande des Ruhrgebietes in Iserlohn. Er ist promovierter Germanist und Kunsthistoriker und im Ruhrgebiet besonders bekannt durch seine Kriminalromane (oft gemeinsam mit Reinhard Jahn verfasst). Für Lyrik hegt er eine lange Leidenschaft. Er schreibt nicht nur Gedichte, sondern betreibt auch ein Lyrik-Archiv, in dem sich circa 5000 Ausgaben befinden. Nun erhielt der vielfach ausgezeichnete Autor bei postpoetry.NRW den ersten Lyrik-Preis für sein Gedicht „schnappschuss“. Der Text wählt die B1 als Ort des Geschehens, „schafft den kurzen schnellen Blick in eine vertraut scheinende, aber fremde Welt, die der Dichter mit Genauigkeit und Präzision beschreibt“ begründete die Jury (Prof. Dr. Köhnen, Sabine Schiffner, Ralf Thenior) ihre Auswahl.

Die Nachwuchsautorin Verena Kramer (geb. 1993 in Münster, derzeit Studentin  in GB) überzeugte die junge Jury mit ihrem Text „Gedankenbenutzungsbestimmung“.  Die Vorjahrespreisträger Susanne Romanowski (Dortmund) und Jason Bartsch (Solingen), die dem Auswahlgremium angehörten, betonen, dass Verena Kramer in ihrem Gedicht surreale Bilder malt, „die mal lustig, dann wieder hilflos erscheinen, aber auch jene Leser - deren Kopf noch nach der Norm angewachsen ist -  auf die beste Art sprachlos zurücklässt“.
Zu Gast bei der Lesung im Taranta Babu ist auch die sechzehnjährige Elena Wüllner aus Herten, der die Jury eine Belobigung aussprach.

Moderiert wird die Lesung von Thomas Kade.


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