Mittwoch, 5. Juni 2013

Solingen, 21.03.2013 UNESCO Welttag der Poesie

Postpoetry-Preisträger am Welttag der Poesie zu Gast im Gymnasium Schwertstraße
Seit dem Jahr 2000 wird in den Ländern der Vereinten Nationen am 21. März der UNESCO-Welttag der Poesie begangen. Anlässlich dieses Tages waren Lyrikerinnen und Lyriker, alle Preisträger im Lyrikwettbewerb postpoetry.NRW, zu Gast in Solingen.

Seit drei Jahren schreibt die Gesellschaft für Literatur mit Unterstützung des Landes und der Kunststiftung den Postpoetry-Lyrikwettbewerb in zwei Kategorien aus: für Lyrikerinnen und Lyriker des Landes und für Nachwuchsautoren. „Das Gymnasium Schwertstraße ist uns aufgefallen“, so Monika Littau, Autorin und Vorsitzende der GfL, „weil mittlerweile drei Preisträger von dort kommen. 2010 war zunächst Lara Theobalt unter den von der Jury Ausgewählten, 2012 Rhea Winand und Jason Bartsch.“

Grund genug also, den Welttag der Poesie in diesem Jahr in Solingen am Gymnasium Schwertstraße zu begehen. Dabei waren die Lyrikerinnen und Lyriker Bärbel Klässner (Essen), Thorsten Krämer (Köln), Marie T. Martin (Köln), Hellmuth Opitz (Bielefeld) und Gerrit Wustmann (Kerpen) sowie die Nachwuchspreisträger des hiesigen Gymnasiums.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 hatten sich mit den Autoren befasst, führten durch die Veranstaltung und begleiteten sie musikalisch. Im Anschluss ging es in Arbeitsgruppen mit den angereisten Schriftstellern, um selbst Gedichte zu verfassen. Diese sollen in nächster Zeit in einem Internetblog musikalisch und mit Mitteln der bildenden Kunst ergänzt zu lesen, zu hören und zu betrachten sein. Der Blog soll helfen, Lyrik auch für andere zugänglicher und interessanter zu machen. Geleitet ist das Projekt nämlich von dem Gedanken, dass die Poesie „Botschafter“ braucht.

Die konzertierte Veranstaltung in Solingen wurde möglich durch das Engagement von Lehrern und Schülern des Gymnasiums Schwertstraße. Unterstützung fand das Projekt „Poesiebotschafter“  nicht nur durch die Schule, sondern durch den Bödecker-Kreis NRW, der in der Stadt seinen Sitz hat und Autorenbegegnungen unterstützt, durch die Gesellschaft für Literatur sowie den Deutschen Literaturfonds in Darmstadt.

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