Montag, 1. Oktober 2012

Preisträgertexte in der Kategorie "Lyriker NRW" wurden ausgewählt


Seit Samstag, dem 29. September, stehen nun auch die Preisträgertexte und Preisträger in der Kategorie „Lyriker NRW“ fest. Es war eine Entscheidung, die nicht leicht fiel, da eine große Zahl sehr guter Gedichte eingereicht wurde. 
Aus 345 Texten wählte die Jury (Prof. Dr. Ralph Köhnen - Ruhr-Universität Bochum,  Monika Littau - Gesellschaft für Literatur, Dr. Jürgen Nendza - Lyriker) folgende aus:
·        Hundert hertz von Bärbel Klässner (Essen)
·        Zazen in der Metro von Thorsten Krämer (Köln)
·        Notaufnahme von Helmut Opitz (Bielefeld)
·        Birken und Auen von Hermann Josef Schüren (Aachen)
·        zaman/zeit von Gerrit Wustmann (Kerpen)
Wir gratulieren den Preisträgern herzlich und danken allen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben.

Dienstag, 25. September 2012

Preisträgertexte in der Kategorie "Nachwuchsautoren NRW" ausgewählt

Am 24. September fielen in der "jungen Jury" die Entscheidungen über die Preisträgertexte 2012.
Ausgewählt wurden:


·        „urbanal“ von Susanne Romanowski, Jg. 1995, aus Hamm
·        „Sätze über Planken“ von Jason Bartsch, Jg. 1994, aus Solingen
·        „Inventur“ von Rhea Simone Winand, Jg. 1993, aus Bergisch Gladbach/Solingen
·        „Er läuft allein“ von Eva Freyschmidt, Jg. 1995, aus Düren
sowie
·        „Cyperspice“ von Lina Hacker, Jg. 1991, aus Münster/Bonn.

Wir gratulieren den Autorinnen und Autoren!

Donnerstag, 30. August 2012

postpoetry.2012 ist gestartet!

Wettbewerb 2012 für
Lyrikerinnen und Lyriker des Landes Nordrhein-Westfalen
sowie
Nachwuchsautorinnen und -autoren


Lyrik ist nicht nur eine der ältesten literarischen Formen, sie ist zugleich mehr als
jede andere Disziplin Gradmesser für Umschwünge, Brüche und
Paradigmenwechsel. Im Gedicht kommen Themen schneller zum Tragen als im
Roman. In seiner Verknappung und Konzentration schlagen sich literarische
Innovationen unmittelbar nieder.
An Leserinnen und Leser stellt das Gedicht hohe Anforderungen, wie die
Bereitschaft, sich auf einen literarischen Raum einzulassen, der nicht mit einem Blick
vollständig erfassbar ist. Dies ist vermutlich ein Grund, warum die Lektüre von
Gedichten nachgelassen hat und manchmal Ängste auszulösen scheint.

Die Gesellschaft für Literatur NRW sowie der Verein Aura 09 wollen deshalb
Gedichte stärker ins Gespräch bringen. Sie loben 2012 - unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen und von der Kunststiftung NRW - zum dritten Mal den Wettbewerb „postpoetry.“ aus. Gefördert werden soll besonders die Zusammenarbeit von erfahrenen Lyrikerinnen und
Lyrikern des Landes mit Nachwuchsautorinnen und -autoren.

Bewerben können sich bis zum 16. September 2012
· Lyrikerinnen und Lyriker des Landes Nordrhein-Westfalen, die bereits
eine eigenständige Buchveröffentlichung vorgelegt haben,
sowie
· Nachwuchsautorinnen und -autoren im Alter von 16-21 Jahren
mit je drei unveröffentlichten Gedichten ihrer Wahl sowie einer Kurzbiografie/-
bibliografie.

Preise
werden vergeben in der Kategorie

Lyrikerinnen und Lyriker des Landes Nordrhein-Westfalen:
· 5 Geldpreise in Höhe von insgesamt 7.500 €
Mit der Auswahl eines Gedichtes verbindet sich
· die Gestaltung und Veröffentlichung des Textes als Lyrikpostkarte in hoher
Auflage
· eine mit 250 € honorierte Lesung in den Regionen des Landes 2012/2013.
Verpflichtend ist für die Preisträgerinnen und Preisträger
· die Mitwirkung an einem Workshop mit den Nachwuchsautorinnen und
-autoren
· sowie die Anwesenheit bei der Preisverleihung (voraussichtlich November
2012)

und in der Kategorie

Nachwuchsautorinnen und -autoren aus Nordrhein-Westfalen
· 5 Geldpreise in Höhe von insgesamt 500 €
· 1 zusätzlicher Publikumspreis für einen der jungen Autorinnen und Autoren in
Höhe von 200 €. (Die Vergabe erfolgt durch die Anwesenden der
Preisverleihung.)
· jeweils ein Mentoring/ein Workshop mit den erwachsenen Preisträgerinnen
und Preisträgern
· Gestaltung und Veröffentlichung des Gedichtes als Lyrikpostkarte in hoher
Auflage
· Vorstellung der Texte bei einer Lesung in den Regionen des Landes NRW
2012/2013
Verpflichtend ist für die Ausgewählten
· die Teilnahme am Workshop, an der Preisverleihung und einer Lesung.
Die Urheberrechte für die ausgewählten Gedichte bleiben in beiden Kategorien bei
den Autorinnen und Autoren, die sich jedoch mit der Veröffentlichung des Textes auf
den postpoetry-Postkarten sowie für die Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation des
Projektes bereit erklären.

Einsendung
Teilnehmende Lyrikerinnen und Lyriker aus Nordrhein-Westfalen sowie
Nachwuchsautorinnen und -autoren (Alter von 16-21 Jahre)
werden gebeten, ihre Einsendung, bestehend aus
3 anonymisierten, unveröffentlichten Gedichten (mit einem Stichwort versehen),
1 Kurzbiografie (mit Geburtsjahr und Stichwort)
der Postanschrift und
1 Veröffentlichungsliste (falls vorhanden)
in einer E-Mail und versehen mit dem
Betreff „postpoetry. - Lyriker NRW“
oder
„postpoetry. - Nachwuchs NRW“
bis zum 16. September 2012
an die E-Mail-Adresse
postpoetry@litweb.de
zu übersenden.

Mittwoch, 28. März 2012

Postpoetry, 29.3.2012, Dortmund: Sarah Gerwens, Marius Hulpe


Lesereise der Preisträger
im Wettbewerb postpoetry.
Jeweils ein bekannter Lyriker tritt im Tandem mit einem jungen Autor auf.

Am 29. März ist das Projekt zu Gast beim Verein für Literature.V. (VfL) im Taranta Babu, Dortmund. Sarah Gerwens und Marius Hulpe sprechen über die Hintergründe und Kontexte ihrer Arbeit und zeitgenössische Lyrik.
Moderation: Monika Littau


Wann?
Donnerstag, 29.3., 19.30 Uhr
Wo?
Taranta Babu, Humboldtstr. 44, 44137 Dortmund

Die sechszehnjährige Schülerin Sarah Gerwens ist bereits bekannt in Dortmund, da sie mehrfach Preisträgerin im Dortmunder Literaturwettbewerb war und zuletzt im November 2011 in der Reihe „Helden von hier“ las. Im vergangenen Jahr wurde sie zum Treffen junger Autoren nach Berlin eingeladen. Die junge Jury prämierte ihren Text „Widergänger“, der sich mit dem Anschlag in Oslo im Sommer 2011 befasst.

Sarah Gerwens "Seniorpartner" im Projekt postpoetry ist der ebenfalls noch junge Autor Marius Hulpe aus Soest (geb. 1982). Er studierte Philosophie, Literatur- und Theater-/Medienwissenschaft in Leipzig, Potsdam und Berlin und Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Zürich. 2008 erschien sein Lyrikdebüt „wiederbelebung der lämmer“ (Ammann Verlag), das in allen großen Feuilletons hoch gelobt wurde. 2008 und 2009 war er Herausgeber der Anthologien Landpartie 08 (Glück&Schiller 2008) und „Privataufnahme. Junge deutschsprachige Lyrik“ (Dahlemer Verlagsanstalt 2009). Zuletzt erschien „Zeiten, Orte. Gedichte“. In: „Fußball ist unser Lieben. Neue Geschichten der Autorennationalmannschaft“ (Suhrkamp 2011).

Donnerstag, 22. März 2012

Presseartikel zu Postpoetry in Dorsten, 8. März 2012

Der Westen, 8.3.2012:




Dorstener Zeitung, 9.3.2012:


Dorstener Zeitung, 8.3.2012:

Bildergalerie Postpoetry-Lesung Dorsten, 8. März

Stadtbibliothek Dorsten, 8. März 2012, postpoetry Preisträgerlesung
Was hat alles Platz in einem Gedicht?
Gespräch über Lyrik, Alltagserfahrungen, genaue Beobachtungen, Romantik und Idealismus.
Ralf Thenior, Lea Beiermann und Moderatorin Monika Littau.
(Alle Fotos: Margret Schnepel)


Montag, 5. März 2012

Postpoetry, 8.3., Dorsten: Lea Beiermann, Ralf Thenior





Das Tandem: Lea Beiermann - Ralf Thenior liest in der Stadtbibliothek Dorsten.
Moderation: Monika Littau

Datum: Donnerstag, 8. März
Uhrzeit: 11.00 - 13.00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Dorsten, Im Werth 6, 46282 Dorsten


Lea Beiermann, Jg. 1992, stammt aus Düsseldorf und studiert seit Herbst 2011 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn die Fächer Anglistik und Germanistik.
Sie ist Preisträgerin in der Kategorie „Nachwuchs NRW“, und wurde von der Jury ausgezeichnet für ihr Gedicht mit dem Titel „ es wird kalt“.

Ihr Seniorpartner im Projekt ist Ralf Thenior. Er wurde 1945 in Bad Kudowa (Kudowa Sdroj), Niederschlesien, geboren und lebt heute als freier Schriftsteller in Dortmund. Er ist Verfasser von Lyrik, Prosa, Kinder- und Jugendbüchern
Von ihm sind mehr als 30 Einzeltitel erschienen, zuletzt „Fremde Leben. Gedichte“ (2011) und „Strange Kebab. Kleingeschichten aus dem größten Ruhrgebiet der Welt“ (2011).
Ralf Thenior, der in Dorsten als „Schulschreiber“ bereits bekannt ist, erhielt für seine Arbeiten viele Auszeichnungen, u. a. den Literaturpreis Ruhrgebiet und den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis. Die Postpoetry-Jury wählte ihn mit seinem Text „Telenovelacrimo“ in der Kategorie „Lyriker NRW“ aus.
Moderiert wird die Veranstaltung von Monika Littau (geboren 1955 in Dorsten).