Der Einsendeschluss für postpoetry.NRW 2022 ist vorbei. Vielen Dank für die große Beteiligung. Wir werden alle Beiträge sichten, die Jurys tagen Mitte September. Anschließend werden die Preisträger benachrichtigt und hier veröffentlicht.
Donnerstag, 4. August 2022
Montag, 30. Mai 2022
Wettbewerb 2022 für Lyriker*innen
und Nachwuchsautor*innen aus Nordrhein-Westfalen
Die Gesellschaft für
Literatur in NRW sowie der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller
(VS NRW) loben 2022, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium
für Kultur und Wissenschaft, MKW) und der Kunststiftung NRW, zum 12. Mal
den Wettbewerb „postpoetry.NRW“ aus.
Gefördert werden soll die
Lyrikszene des Landes und besonders die Zusammenarbeit von erfahrenen Lyrikern*innen
mit Nachwuchsautor*innen.
Bewerben können sich bis
zum 31. Juli 2022
- Lyriker*innen
aus NRW (Wohnsitz und/oder Geburtsort), die
mindestens eine eigenständige Buchveröffentlichung nachweisen können,
sowie
- Nachwuchsautor*innen
aus NRW (Wohnsitz und/oder Geburtsort) im Alter von 15-23 Jahren
mit je drei unveröffentlichten (auch
nicht online veröffentlichten) Gedichten sowie einer Kurzbiografie/-bibliografie. Langgedichte
sind nicht zugelassen, da die Texte auf eine Postkarte passen sollen.
Eine Wiederbewerbung ehemaliger
Preisträger*innen ist nach drei Jahren möglich.
Preise werden vergeben in
der Kategorie
Lyriker*innen des Landes
Nordrhein-Westfalen:
- 3
Geldpreise in Höhe von insgesamt 4.500 €.
- Mit
der Auswahl eines Gedichtes verbindet sich die Gestaltung und
Veröffentlichung des Textes als Lyrikpostkarte in hoher Auflage sowie eine
honorierte Lesung in den Regionen des Landes Anfang 2023.
und in der Kategorie
Nachwuchsautor*innen aus
Nordrhein-Westfalen
- 3
Geldpreise in Höhe von insgesamt 900 €
- 1
Publikumspreis in Höhe von 450 €.
- Workshop
mit renommierten Lyrikern*innen und Mentoring
- Gestaltung
und Veröffentlichung des Gedichtes als Lyrikpostkarte in hoher Auflage
- eine
honorierte Lesung in den Regionen des Landes Anfang 2023.
Außerdem erhält ein Duo aus Lyriker*in und Nachwuchsautor*in die
Gelegenheit einer Buchveröffentlichung in der Edition postpoetry.NRW. Die
Auswahl des Duos erfolgt durch eine Jury in 2023.
Verpflichtend ist für
die Preisträgerinnen und Preisträger
- Teilnahme
am gemeinsamen Workshop
- Anwesenheit
bei der Preisverleihung
Die Urheberrechte für die
ausgewählten Gedichte bleiben bei den Autoren*innen, die sich mit der
Veröffentlichung auf den postpoetry-Postkarten
und der Verwendung für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation einverstanden
erklären.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendung
Teilnehmende Lyriker*innen
und Nachwuchsautor*innen (15-23 Jahren) werden gebeten, ihre
Einsendung, bestehend aus
- 3
anonymisierten, unveröffentlichten Gedichten (mit
Kennwort versehen),
- einer
Kurzbiografie (mit Geburtsjahr/-ort und demselben Kennwort)
- der Postanschrift
und Telefonnummer und
- einer
Veröffentlichungsliste (falls vorhanden) in einer E-Mail
mit Anhang und versehen mit dem
Betreff „postpoetry. –
Lyriker*in NRW“
oder
„postpoetry. - Nachwuchs
NRW“
bis zum 31. Juli 2022
an die E-Mail-Adresse postpoetry@litweb.de zu
übersenden.
Eine Eingangsbestätigung wird
nicht verschickt. Die Namen der Preisträger*innen werden nach den Jurysitzungen
Ende September bekannt gegeben.
Mittwoch, 17. November 2021
Gedichtpostkarte Ronja Lobner, Nachwuchspreisträgerin postpoetry.NRW 2021
(künstlerische Gestaltung Tania Mairitsch-Korte, Layout Walburga Fichtner)
Freitag, 8. Oktober 2021
Die Preisträger 2021 stehen fest!
Einen besonderen Dank an alle, die sich beteiligt haben, und herzlichen Glückwunsch an:
Dominik Dombrowski, Bonn ("Da draußen"), Frank Lingnau, Münster ("Schwarze Oliven") und Thomas Josef Wehlim, Witten (Ruhr)/ Leipzig ("Alltägliche Tage 1")-
ausgewählt von der Jury „Lyriker NRW“ (Sabine Scho, Lyrikerin, Berlin; Andreas Kohm, Lyrikkritiker, Edenkoben; Christine Langer, Lyrikherausgeberin, Ulm),
sowie:
Amanda Herbster, Düsseldorf, Jahrgang 2000, ("Zwanzigzwanzig"), Ronja Lobner, Petershagen, Jahrgang 2002, ("papierhaut") und Sven Spaltner, Köln, Jahrgang 2000, ("feedback loop") -
Am 05. November, 19.30 Uhr, findet in der Zentralbibliothek Hamm die öffentliche Preisverleihung mit Kurzlesungen und Gesprächen statt. Dort vergeben die Gäste den mit 450 Euro dotierten Publikumspreis an einen der Nachwuchsautoren*innen. Durch das Programm führen Marion Gay und Simone Scharbert. Musikalisch begleitet wird der Abend von Christian Walter.
Donnerstag, 1. Juli 2021
Lyrik-Einsendungen noch bis zum 25. Juli!
Insbesondere sind Gedichte von jungen Autoren/innen zwischen 15 und 23 Jahren erwünscht.
Hier die Gedichtpostkarte von Meike Wanner, eine der Preisträgerinnen von 2019
Freitag, 11. Juni 2021
Ausschreibung postpoetry.NRW 2021
Wettbewerb 2021 für Lyrikerinnen
und Lyriker sowie Nachwuchsautorinnen und -autoren aus Nordrhein-Westfalen
Die Gesellschaft für Literatur
in NRW sowie der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS
NRW) loben 2021, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium für
Kultur und Wissenschaft, MKW) und der Kunststiftung NRW, zum elften Mal
den Wettbewerb „postpoetry.NRW“ aus.
Gefördert werden soll mit diesem Wettbewerb die Lyrikszene des Landes und
besonders die Zusammenarbeit von erfahrenen Lyrikerinnen und Lyrikern mit
Nachwuchsautorinnen und -autoren.
Bewerben können sich bis zum 25.
Juli 2021
- Lyrikerinnen
und Lyriker aus NRW (Wohnsitz und/oder Geburtsort), die
mindestens eine eigenständige Buchveröffentlichung nachweisen können,
sowie
- Nachwuchsautorinnen
und -autoren aus NRW (Wohnsitz und/oder Geburtsort) im Alter von 15-23
Jahren
mit je drei unveröffentlichten (auch
nicht im Netz veröffentlichten) Gedichten sowie einer Kurzbiografie/-bibliografie. Langgedichte
sind nicht zugelassen. Die Texte sollten auf einem Postkartenformat Platz
finden können. Eine Wiederbewerbung von Preisträgerinnen und Preisträgern
der vergangenen Jahre ist erst nach drei Jahren erneut möglich.
Preise werden vergeben in der
Kategorie
Lyrikerinnen und Lyriker des Landes Nordrhein-Westfalen:
- 3
Geldpreise in Höhe von insgesamt 4.500 €. Mit der Auswahl eines
Gedichtes verbindet sich:
- die
Gestaltung und Veröffentlichung des Textes als Lyrikpostkarte in hoher
Auflage
- sowie
eine honorierte Lesung in den Regionen des Landes Anfang 2022.
und in der Kategorie
Nachwuchsautorinnen und -autoren aus Nordrhein-Westfalen
- 3
Geldpreise in Höhe von insgesamt 900 €
- 1
zusätzlicher Publikumspreis für eine/n der jungen Autorinnen oder Autoren
in Höhe von 450 €. (Die Vergabe erfolgt durch die Anwesenden der Preisverleihung.)
- jeweils
ein Mentoring/ein Workshop mit den erwachsenen Preisträgerinnen und
Preisträgern
- Gestaltung
und Veröffentlichung des Gedichtes als Lyrikpostkarte in hoher Auflage
- voraussichtlich
eine honorierte Lesung in den Regionen des Landes Anfang 2022.
Außerdem erhält ein Duo aus Lyrikerin/ Lyriker und
Nachwuchsautorin/ -autor die Gelegenheit, in einen poetischen Dialog zu treten
und eine gemeinsame Buchveröffentlichung zusammen zu stellen. Die Auswahl des
Duos erfolgt nach den Anschlusslesungen durch eine Jury im Jahr 2022.
Verpflichtend ist für die
Preisträgerinnen und Preisträger
- die
Teilnahme an einem gemeinsamen Workshop
- sowie
die Anwesenheit bei der Preisverleihung (am 5. November 2021 in der
Zentralbibliothek Hamm)
Die Urheberrechte für die
ausgewählten Gedichte bleiben bei den Autorinnen und Autoren, die sich jedoch
mit der Veröffentlichung des Textes auf den postpoetry-Postkarten sowie seiner Verwendung für
Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation einverstanden erklären.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendung
Teilnehmende Lyrikerinnen und Lyriker aus Nordrhein-Westfalen sowie Nachwuchsautorinnen und -autoren (Alter von 15-23 Jahren) werden gebeten, ihre Einsendung, bestehend aus
- 3
anonymisierten, unveröffentlichten Gedichten (mit
einem beliebigen Kennwort versehen, das der nachträglichen Zuordnung zur
Person dient),
- 1
Kurzbiografie (mit Geburtsjahr/Geburtsort und Kennwort)
- der Postanschrift
und Telefonnummer und
- 1
Veröffentlichungsliste (falls vorhanden) in einer E-Mail
mit Anhang und versehen mit dem
Betreff „postpoetry. -
Lyriker NRW“
oder
„postpoetry. - Nachwuchs
NRW“
bis zum 25. Juli 2021
an die E-Mail-Adresse postpoetry@litweb.de zu
übersenden.
Eine Eingangsbestätigung wird nicht
übersandt. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden im Anschluss an die
Jurysitzungen im September im Netz veröffentlicht.
Sonntag, 16. Mai 2021
Guten Tag, hallo, auf Wiedersehen.
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| Foto links: Monika Littau (c) Arne Houben, Foto rechts: Marion Gay (privat) |
Seit
vielen Jahren wünsche ich mir mehr Schreibraum in meinem Leben. Denn schon nach
dem 1. Staatsexamen war klar, dass ich schreiben wollte. Aber, vernünftig wie
ich war, machte ich zunächst das 2. Staatsexamen. Da war ich dann bereits
Mutter, wenig später allein erziehend, hangelte mich von einer befristeten
Stelle zur nächsten - so waren damals die Zeiten - und traute mich nicht, auf
ein regelmäßiges Einkommen zu verzichten. Es ist ein Wunder, dass es gelang
neben Kind, Beruf, Haushalt, Ehrenämtern in Kultur-/Literaturorganisationen
etc. überhaupt etwas zu Papier zu bringen.
Sieben
spannende Arbeitsplätze später (darunter die RUB, die KKR, das WLB, zwei
Gymnasien und schließlich das Kulturministerium) kündigte ich 2007, um mehr
Schreibraum für mich zu schaffen.
Ganz
konnte ich das Projektideenspinnen und Organisieren noch nicht lassen. So kam
es, dass 2009 das Konzept für postpoetry entstand, „Antragslyrik“ verfasst und
Partner gesucht wurden. 10 Wettbewerbsjahre habe ich das Projekt mit PartnerInnen
entwickelt und betreut, 50 Preistexte/PreisträgerInnen gab es, 50 gestaltete
Postkarten, 2 Anthologien, 10 Workshops, 10 Preisverleihungen, viele
Anschlusslesungen in Bibliotheken und anderen Literatureinrichtungen des Landes,
20 Lyrikfilme, die in den letzten Wochen veröffentlich wurden,….
Nach
11 spannenden Jahren möchte ich dieses Projekt in jüngere Hände legen und zwar in
die einer Autorin, die selbst 2019 einen Preis bei postpoetry erhielt: Marion
Gay aus Hamm. Ich fungiere ab jetzt nur noch als Ratgeberin (sofern gewünscht) und
als Ansprechpartnerin des Trägervereins, deren Vorsitzende ich bin.
Vielen
Menschen habe ich zu danken und möchte einige namentlich nennen: die Frauen der
ersten Stunden: Andrea Karime und Nika Bertram. Nika hat uns bis jetzt immer
wieder mit unseren technischen Probleme bei den Blogs und Internetseiten
unterstützt!!! Danken möchte ich den Geschäftsführern: Dietmar Damwerth und Horst-Dieter
Koch, den jungen AutorInnen, die unterstützten und mitwirkten: Hendrik Achten,
der ein Praktikum im Projekt absolvierte, und Susanne Romanowski.
Danken
möchte ich den vielen Jury-Mitgliedern der vergangenen Jahre (circa 60) den
ModeratorInnen, hier seien besonders Jürgen Nendza und Marie T. Martin sowie
Simone Scharbert genannt, den MusikerInnen, die dabei waren, den bildenden
KünstlerInnen, die gestaltet haben, unserer langjährigen Layouterin Walburga
Fichtner und natürlich den Geldgebern: dem Ministerium für Kultur und
Wissenschaft NRW sowie der Kunststiftung NRW.
Ich
hoffe, allen begegne ich immer wieder, dann aber nicht als Organisatorin,
sondern als Autorin! Ich komme auch gern zu Lesungen. Heute ist Richtfest für
einen Riesenanbau meines Schreibraums und Schreibtraums. Da muss doch was draus
werden!
Ps.:
„Guten Tag Hello“ heißt übrigens eine wunderschöne Geschichte von Peter
Bichsel, der darin berichtet, dass ein Kind die Menschen, die ihm begegneten,
nicht als Mann oder Frau, sondern als „Hello“ bezeichnete. Am Ende der
Geschichte heißt es: „Was bleibt und mich weiterhin interessiert, ist die
Frage, warum mir, und vielleicht auch anderen, diese Geschichte gefällt….Vielleicht
weil aus dem kindlichen Hello so etwas wie Zärtlichkeit spricht…“

