Dienstag, 10. Oktober 2017
Donnerstag, 3. August 2017
Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern postpoetry.NRW 2017
Lyrikerinnen und Lyriker:
Rolf Birkholz, Gütersloh
Philipp Blömeke, Bochum
Annette Hagemann, Hannover/Münster
David Krause, Kerpen
Bastian Schneider, Köln/Wien
Nachwuchsautorinnen und -autoren:
René Kartes, Münster
Ada Charlotte Kilfitt, Bochum
Johanna Mack, Lünen
Sophie Rebentisch, Münster
Mirjam Wittig, Witten.
Die Textauswahl trafen
in der Jury Lyriker NRW :
in der Jury Lyriker NRW :
Prof. Dr. Claudia Blasberg, Literaturwissenschaftlerin, Universität Münster
Andreas Heidtmann, Verleger poetenladen, Leipzig,
José F. A. Oliver, Lyriker/Autor, Hausach.
in der Jury Nachwuchs NRW:
Monika Littau (Autorin, Projektleitung postpoetry.NRW)
Tamara Malcher (Nachwuchspreisträgerin 2016)
Thang Toan Nguyen (Nachwuchspreisträger 2016)
(Autorinnen und Autoren, Gedichte sowie Kurzlaudationes werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt.)
Dienstag, 1. August 2017
Besprechung von Maren Schönfeld (Hamburg) zum Projekt und zum Lesebuch
Mittwoch, 26. April 2017
Ausschreibung postpoetry.NRW 2017
Wettbewerb
2017 für Lyrikerinnen und Lyriker sowie
Nachwuchsautorinnen
und -autoren aus Nordrhein-Westfalen
Die Gesellschaft für Literatur in NRW sowie der Verband deutscher
Schriftsteller (VS NRW) loben 2017, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen
(MFKJKS), zum achten Mal den Wettbewerb „postpoetry.NRW“
aus. Gefördert werden soll mit diesem Wettbewerb die Lyrikszene des Landes
und besonders die Zusammenarbeit von erfahrenen Lyrikerinnen und Lyrikern mit
Nachwuchsautorinnen und -autoren.
Bewerben können sich bis zum
01. Juli 2017
- Lyrikerinnen und Lyriker aus NRW
(Wohnsitz und/oder Geburtsort), die mindestens eine eigenständige
Buchveröffentlichung nachweisen können,
sowie
- Nachwuchsautorinnen und -autoren aus NRW
(Wohnsitz) im Alter von 15-23 Jahren
mit je drei unveröffentlichten
(auch nicht im Netz
veröffentlichten) Gedichten sowie einer Kurzbiografie/-bibliografie.
Langgedichte
sind nicht zugelassen. Die Texte sollten auf einem Postkartenformat Platz
finden können.
Eine
Wiederbewerbung von Preisträgerinnen und Preisträgern der vergangenen Jahre ist
erst nach drei Jahren erneut möglich.
Preise
werden vergeben in der
Kategorie
Lyrikerinnen und Lyriker des
Landes Nordrhein-Westfalen:
- 5 Geldpreise in Höhe von insgesamt 7.500 €
die Gestaltung und Veröffentlichung des Textes als Lyrikpostkarte in hoher Auflage
voraussichtlich eine honorierte Lesung in den Regionen des Landes Anfang 2018.
und in der Kategorie
Nachwuchsautorinnen und -autoren
aus Nordrhein-Westfalen
- 5 Geldpreise in Höhe von insgesamt 1.500
€
- 1 zusätzlicher Publikumspreis für eine/n
der jungen Autorinnen oder Autoren in Höhe von 450 €. (Die Vergabe erfolgt
durch die Anwesenden der Preisverleihung.)
- jeweils ein Mentoring/ein Workshop mit
den erwachsenen Preisträgerinnen und Preisträgern
- Gestaltung und Veröffentlichung des
Gedichtes als Lyrikpostkarte in hoher Auflage
- voraussichtlich eine honorierte Lesung
in den Regionen des Landes Anfang 2018.
Verpflichtend ist
für die Preisträgerinnen und Preisträger
- die Teilnahme an einem gemeinsamen Workshop
- sowie die Anwesenheit bei der
Preisverleihung (voraussichtlich November 2017)
Die Urheberrechte für die
ausgewählten Gedichte bleiben bei den Autorinnen und Autoren, die sich jedoch
mit der Veröffentlichung des Textes auf den postpoetry-Postkarten
sowie seiner Verwendung für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation einverstanden
erklären.
Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Einsendung
Teilnehmende Lyrikerinnen
und Lyriker aus Nordrhein-Westfalen sowie
Nachwuchsautorinnen und
-autoren (Alter von 15-23 Jahren)
werden gebeten, ihre
Einsendung, bestehend aus
3 anonymisierten, unveröffentlichten
Gedichten (mit einem Kennwort versehen),
1 Kurzbiografie
(mit Geburtsjahr/Geburtsort und Kennwort)
der Postanschrift und Telefonnummer und
1 Veröffentlichungsliste
(falls vorhanden)
in einer E-Mail und
versehen mit dem
Betreff „postpoetry. -
Lyriker NRW“
oder
„postpoetry. - Nachwuchs
NRW“
bis zum 01. Juli 2017
an die E-Mail-Adresse
zu übersenden.
Freitag, 24. Februar 2017
Alles Unikate
Zu
den Lesungen in Wuppertal und Bochum-Wattenscheid, 22. und 23. Februar 2017
Mutig
las die Kaarster Schülerin und Nachwuchsautorin Meike Wanner vor einem riesigen
Auditorium in der Wuppertaler Stadtbibliothek. Sie appellierte in ihren
Gedichten, die Gegenwart zu genießen und zu nutzen, „denn alles muss einmal /
gehen“. (Aber das war nur eines der Themen, die ihr wichtig waren.) Was er vor
großem Auditorium nicht zu sagen vermochte, konnte ein Wuppertaler Schüler ihr
noch am Ende der Veranstaltung in kleiner Runde mitteilen: „Deine Texte haben
mir am besten gefallen!“
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| M.T. Martin, M. Wanner, Foto (c)Antje Zeis-Loi, Stadt Wuppertal |
Jürgen
Brôcan, Lyriker, Herausgeber, Übersetzer von Gedichten aus Dortmund, las nicht
nur neue Texte, sondern hielt ein Plädoyer dafür, dass alles, wirklich alles, Anlass
und Stoff für ein Gedicht sein könne, „wir schlucken welten, ungeheuer /
neugierig und im vormagen / erinnerungen, die spät abflauen: / nichts geht
sofort im blut um, / worte sind wiederkäuer.“ Der „alte Hase“ berichtete auch aus
seinem Schulleben. Von der Lehrerin als Vierzehnjähriger befragt, welchen Beruf
er einmal ergreifen wolle, habe er „Schriftsteller“ gesagt und habe damit den
Zorn der Pädagogin auf sich gezogen, denn ihre Frage sei ernst gemeint gewesen!
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| J. Brôcan, M. T. Martin, M. Wanner, Foto: (c)Antje Zeis-Loi, Stadt Wuppertal) |
In Bochum- Wattenscheid, dem Wohn- und
Wirkungsort der 2005 verstorbenen politischen Dichterin Liselotte Rauner, las die
22 jährige Studentin, Journalistin und Nachwuchspreisträgerin Marie Illner. Inspiriert
u. a. von Erich Kästner ging es in ihren von Alltagssituationen und Reisen
inspirierten Gedichten auch schon einmal gereimt zu, was den circa 60
Schülerinnen und Schülern des Märkischen Gymnasiums sehr gut gefiel.
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| Silke A. Schuemmer, Marie Illner und Schüler des Märkischen Gymnasiums, Foto (c) M. Littau |
Fast
wie in einer Science-Fiction-Welt fühlten sich Schülerinnen und Schüler endlich
beim Vortrag von Silke Andrea Schuemmers Gedichten. Was ist wissenschaftlich machbar, was ethisch vertretbar? Diese Fragen brachte
sie mit Texten aus ihrem Gedichtzyklus „In der Petrischale wird es früher Tag“ in
Wortkaskaden mit Klangvolumen den Zuhörenden nahe.
Noch
nach Ende der Veranstaltung ging das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern
weiter, ja eine Schülerin brachte sogar noch einen eigenen Text zu Gehör. Vielleicht
begegneten wir schon einer Nachwuchautorin der kommenden Jahre? Wer weiß.
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| Lea Schulz, Märkisches Gymnasium |
Am
Ende des 7. Durchführungsjahres von postpoetry
ein Blick zurück nach vorn
auf fünf
Nachwuchsautorinnen und -autoren: Felix Güßfeld, Marie Illner, Tamara Malcher,
Thang Toan Nguyen, Meike Wanner
und
fünf
Lyrikerinnen und Lyriker: Ingeborg Brenne-Markner, Jürgen Brôcan, Sebastian
Polmans, Silke Andrea Schuemmer, Jan Skudlarek
auf
einen Workshop
und viele
Veranstaltungen
mit
Bibliotheken in Bielefeld, Bochum, Essen, Köln, Solingen und Wuppertal,
mit
Lehrerinnen und Lehrern und Schulen
und
vor allen Dingen mit Schülerinnen und Schülern.
Jede
Veranstaltung war besonders.
Alles
Unikate!
Danke
an alle. Es war schön und spannend und außergewöhnlich und wunderbar.
Bald
wird es die neue Ausschreibung 2017 geben. Please hold the line!
Monika Littau
Donnerstag, 16. Februar 2017
Lesung am 23.02.2017 in der Stadtbücherei Bochum, Zweigstelle Wattenscheid
Silke Andrea Schuemmer, (geb. 1973 in Aachen) studierte
Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie. 2002 Promotion an der RWTH Aachen
mit einer Arbeit über Maria Lassnig. Sie arbeitet als freie Schriftstellerin,
schreibt freiberuflich für Zeitungen und Zeitschriften und hält
kunsthistorische Vorträge. Einzelveröffentlichungen: Rapunzel, Hörbuch (Hamburg, Hoffmann und Campe, 2008), Remas Haus, Roman (Berlin, Kookbooks,
2004),Tryptichon oder salzig schmeckt der
Algenstrang, Gedichte (Berlin, edition fiebrig,1996), Die Form des Fisches ist sein Wissen über das Wasser, Prosa
(Berlin, Mariannenpresse, 1996. Außerdem zahlreiche Veröffentlichungen in
Anthologien, Literaturzeitschriften und im Hörfunk. Sie hat zahlreiche Preise
und Stipendien erhalten und lebt in Berlin.
Ihre Lesungspartnerin Marie Illner wurde 1994 in Bochum geboren, hat 2014 ihr Abitur absolviert. Seit dem Wintersemester 15/16 studiert sie Medienwissenschaften und Anglistik an der Ruhr-Uni Bochum. Das kreative und journalistische Schreiben zählt seit klein auf zu ihren größten Leidenschaften.
Moderiert wird die Lesung von der Bonner Autorin und Initiatorin des Projektes Monika Littau.
Lesung am 22.02.2017 in der Stadtbibliothek Wuppertal
Fünf Lyriker und fünf
Nachwuchsautoren aus Nordrhein-Westfalen wurden im November 2016 mit Preisen
ausgezeichnet. Nun gehen die Autorinnen und Autoren Anfang 2017 in Tandems
(Lyriker und Nachwuchsautor) auf Lesereise durch NRW. Neben ihren Texten
bringen sie die obligatorischen postpoetry-Lyrikpostkarten
mit, die dem Projekt den Namen geben. Am 22. Februar machen Jürgen Brôcan und Meike
Wanner Station in der Stadtbibliothek Wuppertal.
Jürgen Brôcan, (geb. 1965) studierte Germanistik und europäische Ethnologie in Göttingen. Er arbeitet als freier Schriftsteller und Übersetzer sowie Literaturkritiker, Essayist und Herausgeber von Lyrik. Er hat zahlreiche Gedichtbände veröffentlicht, u.a.:
Ortskenntnis. Gedichte 1996-2006 (München 2008),
Antidot (Rugerup und Berlin, 2012),
Holzäpfel (Berlin, 2015),
Schädelflüchter (Angermünde, 2015),
hymnenrauh (Dortmund und Oelde, 2016).
Er erhielt verschiedene Preise und Stipendien, zuletzt den Literaturpreis Ruhr 2016. Jürgen Brôcan lebt in Dortmund.
Seine Lesungspartnerin Meike Wanner wurde 1997 in Düsseldorf geboren. Sie ist Schülerin und hat vor vier Jahren mit dem Schreiben von Gedichten begonnen.
Moderiert wird die Lesung von der Kölner Autorin Marie T. Martin.
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