Sonntag, 10. Mai 2015
Rückblick postpoetry.NRW 2014
Ein Rückblick auf postpoetry.NRW 2014 und die Anschlussveranstaltungen 2015 ist in den kommenden Wochen unter folgendem Link möglich:
http://wikisend.com/download/141120/Rückblick_postpoetry.NRW2014.pdf
Donnerstag, 9. April 2015
Bielefeld, 26. März 2015
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| (vlnr: Anna Maria Reiter, Jürgen Flenker, Monika Littau) |
„(…) der himmel war ein butterfass/voll tran und gelb/ich stak im schmalz/und schmierte daumendick/metaphern auf mein brot (…)“ Jürgen Flenker
Um die Leichtigkeit und den Widerstand, den Lyrik zu bieten
vermag, ging es bei der letzten Lesung der postpoetry-Preisträger 2014 in der Bielefelder Stadtbibliothek. Genauer: dissoziative Wahrnehmungen, Kleinstadtmilieu-Schilderungen,
Begegnungen in der Geriatrie und psyhologischen Praxis, Autopannen und die
Lyrik selbst waren Anlass, Stoff, Bindegewebe und Fasern der Gedichte, die Jürgen
Flenker (Münster) und Nachwuchsautorin Anna Maria Reiter aus Bonn zu Gehör
brachten.
Schülerinnen und Schüler aus Bielefeld folgten aufmerksam
der Lesung und den Gesprächen. Einige hatten sich am Bielefelder Wettbewerb „Jugend
schreibt“ beteiligt und warteten gespannt auf die Ergebnisse der Jury-Sitzung.
Diese Erfahrung zeigt sich übrigens bei allen
Veranstaltungen: Junge Menschen, die sich einmal selbst an Gedichten versucht
haben, zeigen ein deutlich größeres Interesse und eine höhere Sensibilität für lyrische
Texte. Bilder und Metaphern werden vielleicht nicht zum täglichen Brot und
manchmal auch zu dick aufgetragen (siehe oben), aber doch zu Räumen, die man
mit Entdeckerfreude betritt.
Sonntag, 22. März 2015
Hörhäppchen: Die Jungen

Anna Maria Reiter
https://soundcloud.com/user98199371/anna-maria-reiter
Jenny Weiß
https://soundcloud.com/user98199371/jenny-weiss
Franka Niebeling
https://soundcloud.com/user98199371/franca-niebeling-1
Jenny Winter
https://soundcloud.com/user98199371/jenny-winter
Marvin Grabler
https://soundcloud.com/user98199371/marvin-grabler
Donnerstag, 5. März 2015
Lesung Bielefeld, 26. März 2015, 11 Uhr
Jürgen Flenker und Anna Reiter, Preisträger des Landeswettbewerbs, sind am 26. März zu Gast in der Stadtbibliothek Bielefeld.
Moderiert wird die Lesung von Monika Littau.
Im Spätsommer 2014 gingen bei der Gesellschaft für Literatur in NRW e. V. hunderte Gedichte von Lyrikern und Nachwuchsautoren aus Nordrhein-Westfalen ein. Es handelte sich um Einsendungen zum Wettbewerb postpoetry.NRW 2014, den die Gesellschaft in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) zum fünften Mal auslobte. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Kulturministerium (MFKJKS) sowie von der Kunststiftung NRW.
Fünf Lyriker und fünf Nachwuchsautoren aus Nordrhein-Westfalen wurden im November 2014 mit Preisen ausgezeichnet. Nun gehen die Autorinnen und Autoren Anfang 2015 in Tandems (Lyriker und Nachwuchsautor) auf Lesereise durch NRW. Neben ihren Texten bringen sie die obligatorischen postpoetry-Lyrikpostkarten mit, die dem Projekt den Namen geben. Am 26. März machen Jürgen Flenker und Anna Maria Reiter Station in Bielefeld.
Jürgen Flenker (Jg. 1964) aus Münster veröffentlicht Lyrik und Prosa. Zuletzt erschienen Aphorismen „Zungen:Schläge“ (2015), der Lyrikband „das argument der kletterrosen“ sowie Erzählungen und ein Roman. Für seine Lyrik wurde er bereits 2013 beim Münchner Lyrikpreis ausgezeichnet. Im postpoetry.NRW Lyrikwettbewerb erhielt er 2014 einen der Preise für sein Gedicht „romanze“. Denn, so die Jury, in diesem Text spiele der Autor ein raffiniertes Spiel mit unseren Erwartungen.
Seine Lesungspartnerin ist die junge Autorin und Studentin Anna Maria Reiter (Jg. 1994). Sie erhielt einen der postpoetry-Nachwuchspreise für ihr Gedicht „Kellergedanke“. Die junge Jury befand: „Leicht, erfrischend und unerwartet gelingt es der jungen Dichterin, den Leser immer wieder zum Schmunzeln zu bringen und mit jedem Vers neu zu überraschen.“
Das Gespräch mit den Autoren und über Lyrik führt Autorin Monika Littau, die Initiatorin des Projektes postpoetry.NRW.
26. März 2015, 11 Uhr, Stadtbibliothek Bielefeld, Neumarkt 1, 33615 Bielefeld
postpoetry.NRW ist ein Projekt der Gesellschaft für Literatur in NRW e.V. in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftsteller NRW. Es wird unterstützt vom Kulturministerium (MFKJKS) und der Kunststiftung NRW
Mittwoch, 4. März 2015
Presse Solingen
Solinger Morgenpost, Solinger Tageblatt und die Wochenpost Solingen berichteten am 28. Februar über die Lesung mit Fanka Niebeling und Marcus Neuert.
Der Artikel im Stadtgespräch der Solinger Morgenpost beginnt folgendermaßen: "Die Gesellschaft für Literatur in Nordrhein-Westfalen (Lit-NRW) veranstaltet in jedem Jahr den Lyrikwettbewerb "Postpoetry", der vom Kulturministrium des Landes und der Kunststiftung NRW gefördert wird...."
Über eine solche Aussage können wir uns nur freuen, zeigt sie doch, dass das Projekt sich in den vergangenen Jahren hat etablieren können.
Der Artikel im Stadtgespräch der Solinger Morgenpost beginnt folgendermaßen: "Die Gesellschaft für Literatur in Nordrhein-Westfalen (Lit-NRW) veranstaltet in jedem Jahr den Lyrikwettbewerb "Postpoetry", der vom Kulturministrium des Landes und der Kunststiftung NRW gefördert wird...."
Über eine solche Aussage können wir uns nur freuen, zeigt sie doch, dass das Projekt sich in den vergangenen Jahren hat etablieren können.
Freitag, 20. Februar 2015
Lesung Solingen, 26. Februar 2015, 19 Uhr
| Franka Niebeling und Marcus Neuert bei der Besprechung von Texten |
Marcus Neuert, geboren 1963 in Frankfurt am Main,
lebte vierzig Jahre in Baden-Württemberg, ehe er 2010 nach Minden übersiedelte.
Zuletzt erschienen die „Moornovelle“ (2012) und der Lyrikband „nördliches Fenster“
(2009). Für seine Arbeiten wurde er gewürdigt u. a. mit dem Förderpreis der
Lyrikzeitschrift Dulzinea (2007), im Lyrikwettbewerb Cantando-Parlando (2010)
und ausgezeichnet mit dem Jurypreis zum Enningerloher Dichtungsring (2013). Den
postpoetry-Preis erhält er für sein
Gedicht „Zimmer 2013“, das das Alt-Sein in seiner ganzen Vergeblichkeit und
Grausamkeit darstellt. Das Gedicht
überzeugt, so die Jury, „mit einer stimmigen Motivkette, origineller Metaphorik
und vermeidet souverän die Klischees und Stereotypen, die mit diesem Thema
verbunden sind.“
Die 1997 geborene
Nachwuchsautorin Franka Niebeling besucht derzeit das Gymnasium Schwertstraße in
Solingen. Für ihr Gedicht „und“ wurde sie mit einem der postpoetry-Nachwuchspreise sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Denn, so die Jury, „Noch nie hat sich eine Schreibblockade poetischer angehört!
In Und berichtet Franka Niebeling auf
ungewöhnliche Weise von einer Situation, die wohl jeder kennt: vor dem weißen
Word-Dokument zu sitzen, auf den blinkenden Strich zu starren und nicht zu
wissen, was man schreiben soll.“
Moderiert
wie die Veranstaltung von dem in Kerpen lebenden Lyriker Gerrit Wustmann.
Das
Projekt postpoetry.NRW wird von der Gesellschaft
für Literatur in NRW e. V. in Kooperation mit dem Landesvorstand des Verbandes
deutscher Schriftsteller in ver.di getragen und unterstützt vom MFKJKS und der
Kunststiftung NRW
Die
Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis NRW und
der Stadtbibliothek Solingen statt.
Stadtbibliothek Solingen, Mummstr. 1, 42651 Solingen
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